13.02.2017: Wetteraukreis lockert Stallpflicht (Bingenheimer Ried weiterhin Risikogebiet)!

WETTERAUKREIS/VOGELSBERGKREIS - (jmk). Das Veterinäramt des Wetteraukreises lockert die Stallpflicht für Geflügel. Demnach können Halter ihre Tiere im gesamten Wetteraukreis ab sofort wieder nach draußen lassen - sofern sich die Ställe außerhalb des Bingenheimer Rieds und den angrenzenden Gemarkungen befinden. Das Ried gilt nach wie vor als Risikogebiet, weil dort viele Zugvögel rasten. Börsen und Märkte sowie ähnliche Veranstaltungen, bei denen Geflügel und gehaltene Vögel anderer Arten gehandelt oder zur Schau gestellt werden, weiter hessenweit verboten. Derweil wurde im Vogelsbergkreis im Raum Alsfeld das als Vogelgrippe bekannte Virus H5N8 bei einem toten Schwan identifiziert.
Bereits am Freitag hatte das hessische Umweltministerium die landesweite Aufstallpflicht gelockert und elf Landkreisen empfohlen, diese aufzuheben. Wegen des Bingenheimer Rieds war der Wetteraukreis von dieser Empfehlung ausgenommen. "Die Stallpflicht gilt seit fast drei Monaten. Der Hauptgrund für eine Lockerung ist der Tierschutz, denn die Tiere sind es nicht gewohnt, so lange auf engem Raum leben zu müssen", erklärte Dr. Isabell Tammer, Leiterin der Fachstelle Veterinärwesen des Wetteraukreises die Entscheidung der Behörde für eine Aufhebung. "Wir hätten Ausnahmegenehmigungen erteilen können, aber dieses Klein-Klein wollten wir vermeiden." Das Monitoring, also die Beobachtung und Überwachung, laufe regelrecht heiß, sagte Tammer, und die Ergebnisse seien allesamt negativ. Dennoch sei das Risiko im und um das Bingenheimer Ried nach wie vor besonders hoch. Geflügel muss dort wie gehabt entweder in geschlossenen Ställen oder in Volieren mit vollständig überdachten und an allen Seiten vogeldicht abgegrenzten Ausläufen gehalten werden.
Doch gerade in den Kommunen, die rund um das Bingenheimer Ried liegen, ist es mitunter nicht ganz einfach zu erkennen, ob das Geflügel nun raus darf oder eben nicht. In einer Pressemitteilung schreibt der Wetteraukreis: "Dort, wo sich Rast- und Ruheplätze von Zugvögeln befinden, ist das Risiko der Übertragung der Infektion auf Hausgeflügel besonders hoch. Daher ist die Aufstallung des Geflügels in gewässernahen Gebieten rund um das Bingenheimer Ried nach wie vor Pflicht. Konkret hiervon betroffen sind die Städte und Gemeinden Florstadt, Nidda, Reichelsheim, Echzell und Wölfersheim."
Allerdings gilt die Aufstallpflicht keineswegs für die jeweilige Gesamtfläche der Kommunen, sondern nur für Teile. In Nidda geht es beispielsweise um das Gebiet westlich von Unter-Widdersheim, den Auenverbund Wetterau, in dem der Obere und der Untere Knappensee liegen. Ein kleiner Teil von Unter-Widdersheim gehört ebenso zum Risikogebiet; in allen anderen Stadtteilen gilt die Stallpflicht hingegen nicht mehr.
Gleiches in Echzell: Das Gebiet westlich der Gemeinde gilt bis kurz vor Wölfersheim weiter als Risikogebiet, der Ort an sich ist - wie Wölfersheim auch - nur in den Randgebieten betroffen. In Florstadt gelten das Mähried zwischen Staden und Ober-Florstadt sowie das Gebiet zwischen Leidhecken und Dorn-Assenheim bis nach Echzell weiter als Risikogebiet, nicht jedoch die Orte selbst - mit Ausnahme eines kleinen Teils entlang der Nidda zwischen Nieder- und Ober-Florstadt.
Reichelsheim und der Reichelsheimer Ortsteil Heuchelheim hingegen liegen komplett im Risikogebiet. Die Ortsteile Bingenheim, Weckesheim und Beienheim aber nicht.
Dr. Isabell Tammer empfiehlt deshalb, sich die Karten auf der Homepage des Wetteraukreises (www.wetteraukreis.de) anzusehen, wenn man sich nicht ganz sicher sei. Die Gebiete würden nicht von der Veterinärbehörde, sondern vom Friedrich-Löffler-Institut in Abstimmung mit der Vogelschutzwarte vorgegeben.
Die Einschleppungswege sind laut Veterinäramt nach wie vor nicht abschließend geklärt. Eine Erkrankung des Menschen durch dieses Virus ist bislang noch immer weltweit nicht nachgewiesen. Für Rückfragen stehen die Amtstierärzte der Veterinärbehörde des Wetteraukreises telefonisch unter der Rufnummer 06031/832401 zur Verfügung.
Auch im Vogelsbergkreis wir die Stallpflicht trotz des neuen Falles gelockert. Laut Kreispressesprecher Erich Ruhl wird im Umkreis von einem Kilometer um den Fundort am Antriftstausee ein Sperrgebiet, im Umreis von drei Kilometern ein Beobachtungsgebiet, in denen Stallpflicht, strenge Biosicherheitsmaßnahmen und Leinenpflicht für Hunde gelten, eingerichtet. Das Sperrgebiet umfasst die Gemarkung Angenrod und den gesamten angrenzenden Stausee der Antrifttalsperre einschließlich einer 1000 Meter breiten Zone um den Stausee. Im Beobachtungsgebiet liegen die Orte Seibelsdorf, Ohmes, Vockenrod, Reibertenrod, Leusel und Billertshausen mit 50 Geflügelhaltungen. Außerdem werden Geflügelbetriebe in diesen Betrieben auf das Virus untersucht. "Mit Ausnahme dieses Gebiets wird jedoch im restlichen Vogelsbergkreis die bisher angeordnete Stallpflicht aufgehoben", erklärte Landrat Manfred Görig.

Artikel aus dem Kreisanzeiger vom 13.2.2017

Der Geflügelzuchtverein 1932 Ockstadt e.V. führte dieser Tage seine Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Ockstadt durch. Der 1. Vorsitzende Thomas Müller konnte dabei die Ehrenmitglieder Ferdinand Babiasch, Peter Luft, Josef Klein und Ortsvorsteher Günther Weil besonders begrüßen. Nachdem der verstorbenen Mitglieder gedacht wurde, folgte die Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Walter Bender. Der 1. Vorsitzende Thomas Müller hob in seinem Jahresbericht die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres hervor. Er erinnerte an die Monatsversammlungen sowie die vorsorglichen Impfungen aller Hühner gegen die Mareksche Lähmung, Kokzidien und Hühnerpest bzw. den Paramyxovirus bei den Tauben. Auch wurde an den Landesverbands- und Kreisversammlungen teilgenommen. Für ihre züchterischen Erfolge wurden Hermann Schuck, Bernd Findling und Thomas Müller von Landrat Arnold mit einem Ehrenband ausgezeichnet.

Wie auch im Jahr zuvor wurde im Kindergarten St. Jakobus wieder ein Schaubrüter mit Bruteiern aufgestellt. Die Kinder konnten wieder hautnah miterleben wie sich die Küken im Ei entwickelten und schließlich nach 21 Bruttagen schlüpften. Die einzelnen Gruppen sorgten anschließend dafür, dass immer frisches Wasser und Futter zur Verfügung stand und beobachteten wie schnell sie doch aufwachsen. Weiter erwähnte Müller die verschiedenen Veranstaltungen der Ortsvereine die von den Mitgliedern besucht wurden. Bei der Tierschau anlässlich des Friedberger Herbstmarktes nahm man zum wiederholten Male teil und präsentierte den Besuchern das in Ockstadt gezüchtete Geflügel. Das Hoffest im August war wieder ein voller Erfolg, ebenso der Tagesausflug im vollbesetzten Bus an den Rhein.

Sehr erfolgreich waren die Züchter auch auf den Geflügelschauen in Bad Nauheim und Reichelsheim. Besonders erfolgreich war die Landesverbandsschau Hessen-Nassau in Alsfeld, wo Hermann Schuck, Bernd Findling und Thomas Müller den Titel des Hessenmeisters errangen. Durch den Ausbruch der Vogelgrippe im November und der damit auferlegten Stallpflicht war der Höhepunkt des Vereinsjahres die Kreisverbandsrassegeflügelschau die gerade noch so zur Durchführung kam. 57 Aussteller zeigten insgesamt 530 Tiere. Die Höchstnote Vorzüglich wurde 37mal vergeben was den hohen Zuchtstand im Kreisverband Wetterau widerspiegelte. Besonders erfreut waren die Ockstädter Züchter darüber, dass sie mit der besten Gesamtleistung den 1. Platz der Kreismeisterschaft erringen konnten. Müller dankte allen Mitgliedern für die großartige Hilfe beim Auf- und Abbau der Kreisverbandsschau.

Die Lokalschau Anfang Januar fiel dann leider der Vogelgrippe zum Opfer, was für alle sehr bedauerlich ist und ein sehr großes Ärgernis für die gesamte Rassegeflügelzucht darstellt. Der traditionelle Züchterabend wurde trotzdem gefeiert und war wieder hervorragend besucht.

Jugendleiterin Marina Müller berichtete mit großer Freude, dass die Jugendgruppe mittlerweile aus fünf Jugendlichen besteht, die sich für die Geflügelzucht und unseren Verein begeistern. Sie berichtete von verschiedenen Freizeitaktivitäten wie z.B. den Besuch des Freizeitparks Lochmühle. Sie lobte besonders den Einsatz bei den Vereinsaktivitäten wie das Grillfest, die Tierschau beim Herbstmarkt und die Kreisverbandsrassegeflügelschau. Sehr bedauerlich war allerdings, dass bedingt durch die Vogelgrippe unsere Jugendlichen kein einziges Mal ihre Tiere zur Schau stellen konnten.

Schließlich überreichte Sie den Jugendlichen noch das neue Vereinsshirt worüber sie sich sehr freuten.




















Marina Müller trug auch den Kassenbericht für den verhinderten Kassierer H.-J. Rehde vor. Dieser zeigte geordnete Verhältnisse was von den Kassenprüfern Peter Himmel und Uli Henritzi bestätigt wurde.

Anschließend wurden die Termine für das neue Vereinsjahr bekanntgegeben. Neben den Monatsversammlungen die jeweils am ersten Freitag im Monat (Ausnahme 03.08. Donnerstag) in der Bauernstube teils mit Fachvorträgen im Bürgerhaus stattfinden ist das Hoffest beim 1. Vors. auf den 19. August 2017 terminiert. Die Lokalschau mit Züchterabend wird am 06. + 07. Januar 2018 im Kath. Jugendheim ausgerichtet. Der Höhepunkt wird die 1200 Jahrfeier Ockstadts sein. Viele Veranstaltungen werden über das Jahr verteilt stattfinden. Der Geflügelzuchtverein wird am Festwochenende Ende August bei der Ausstellung von alten Handwerken eine mittelalterliche Schuhmacherei darstellen. Müller bat die Mitglieder sich aktiv an den Festivitäten zu beteiligen. Der 2. Vors. Dr. Heiko Schuck bedankte sich im Namen des Vorstands und aller Mitglieder bei Th. Müller für dessen Engagement für den Geflügelzuchtverein mit einem Präsent. Zum Schluß dankte Müller allen Vorstandsmitgliedern, Züchterfrauen und Zuchtfreunden für die geleisteten Arbeiten und tatkräftige Unterstützung im abgelaufenen Jahr und wünschte eine erfolgreiche Zucht- und Ausstellungsaison.
Jugendleiterin Marina Müller (mitte) überreichte die neuen Vereinsshirts
an die Jungzüchterinnen Emmely Schulz (links) und Clara Wolny.
26.3.2017 Ockstädter Geflügelzüchter zogen Jahresbilanz
27.04.2017: Vogelgrippe: Stallpflicht in Hessen wird vollständig aufgehoben

27.04.17 - "Glücklicherweise wurden uns seit einem Monat keine neuen Ansteckungen oder Verdachtsfälle der Vogelgrippe gemeldet. Darum haben wir ab sofort alle verbleibenden Schutzmaßnahmen aufgehoben. Auch in den Risikogebieten gilt ab sofort also keine Stallpflicht mehr. Ich danke allen Geflügelhalterinnen und Geflügelhaltern für ihre Geduld und ihr Verständnis. Ich weiß, dass die zurückliegenden Monate für Mensch und Tier nicht leicht waren", gab Umweltministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden bekannt. Ab sofort sind auch wieder Ausstellungen und Märkte mit Geflügel möglich.
Durch die geänderten Witterungsverhältnisse und den weitgehend abgeschlossenen Frühjahrsvogelzug hat sich der Infektionsdruck entscheidend verringert. Die aktuelle Zahl von Vogelgrippeinfektionen bei Wildvögeln in Hessen ist rückläufig: Der letzte infizierte Wildvogel wurde am 28. März aufgefunden. Hinzu kommt ein deutlicher Rückgang der bundesweiten Geflügelpestausbrüche. "Die Seuchenlage hat sich erfreulicherweise so weit entspannt, dass wir guten Gewissens die landesweite Stallpflicht in Hessen vollständig aufheben können", so die zuständige Ministerin.
"Wichtig bleibt allerdings die konsequente Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen. Dies ist unabhängig von der Stallpflicht der beste Schutz vor einer Einschleppung der Vogelgrippe", appellierte die Ministerin an die Geflügelhalterinnen und -halter. Außerdem wird das bestehende Wildvogelmonitoring intensiv weitergeführt, um eine erneute größere Ausbreitung der Vogelgrippe in der Wildvogelpopulation rasch zu erkennen. Seit November 2016 sind in Hessen mehr als 3.700 Proben von Wildvögeln untersucht worden.
"Darüber hinaus werden wir eine Überprüfung der Biosicherheitskonzepte großer kommerzieller Geflügelhaltungen in Hessen durchführen", kündigte die Ministerin an. Diese soll in Form einer engen Zusammenarbeit der Task Force Tierseuchenbekämpfung mit den örtlich zuständigen Behörden und dem Tiergesundheitsdienst Geflügel an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie den betreuenden Hoftierärzten erfolgen. Hierbei sollen auch die Biosicherheitskonzepte der Lieferanten und Transporteure von Geflügel in Hessen einbezogen werden.
Ziel ist es, die Tierhalter präventiv für Biosicherheitsmaßnahmen zu sensibilisieren und die Umsetzung geeigneter Biosicherheitskonzepte zu begleiten. Der Vogelgrippeerreger ist immer noch vorhanden und kann auch wieder aktiv werden. Hinz: "Das konsequente Handeln der Veterinärbehörden und die Vernunft der Geflügelhalterinnen und -halter haben ein großflächiges Übergreifen der Geflügelpest auf Nutztierbestände in Hessen erfolgreich verhindert. Dennoch ist weiterhin erhöhte Wachsamkeit gefragt", so die Ministerin. "Alle Halterinnen und Halter von Geflügel sind nach wie vor zur größten Sorgfalt bei den Hygienemaßnahmen aufgerufen. Wir sind uns aber darüber im Klaren, dass die nötigen Schutzmaßnahmen vor allem für Hobby- und Rassegeflügelhalter eine große Herausforderung darstellen", betonte Ministerin Hinz.
"Wir werden daher unsere Zusammenarbeit mit den Rassegeflügelzüchtern intensivieren, um in Zukunft noch besser auf die speziellen Anforderungen dieser Geflügelhaltungen eingehen zu können." Insbesondere Schutzvorrichtungen in den Ausläufen müssen möglichst so ausgebaut werden, dass die Tiere auch während der Aufstallung eine Möglichkeit zum Auslauf haben. (pm) +++

Quelle: Der VereinsLaden
Der Geflügelzuchtverein 1932 Ockstadt e.V. führte dieser Tage seine Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Ockstadt durch. Der 1. Vorsitzende Thomas Müller konnte dabei die Ehrenmitglieder Ferdinand Babiasch, Peter Luft, Josef Klein und Ortsvorsteher Günther Weil besonders begrüßen. Nachdem der verstorbenen Mitglieder gedacht wurde, folgte die Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Walter Bender. Der 1. Vorsitzende Thomas Müller hob in seinem Jahresbericht die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres hervor. Er erinnerte an die Monatsversammlungen sowie die vorsorglichen Impfungen aller Hühner gegen die Mareksche Lähmung, Kokzidien und Hühnerpest bzw. den Paramyxovirus bei den Tauben. Auch wurde an den Landesverbands- und Kreisversammlungen teilgenommen. Für ihre züchterischen Erfolge wurden Hermann Schuck, Bernd Findling und Thomas Müller von Landrat Arnold mit einem Ehrenband ausgezeichnet.

Wie auch im Jahr zuvor wurde im Kindergarten St. Jakobus wieder ein Schaubrüter mit Bruteiern aufgestellt. Die Kinder konnten wieder hautnah miterleben wie sich die Küken im Ei entwickelten und schließlich nach 21 Bruttagen schlüpften. Die einzelnen Gruppen sorgten anschließend dafür, dass immer frisches Wasser und Futter zur Verfügung stand und beobachteten wie schnell sie doch aufwachsen. Weiter erwähnte Müller die verschiedenen Veranstaltungen der Ortsvereine die von den Mitgliedern besucht wurden. Bei der Tierschau anlässlich des Friedberger Herbstmarktes nahm man zum wiederholten Male teil und präsentierte den Besuchern das in Ockstadt gezüchtete Geflügel. Das Hoffest im August war wieder ein voller Erfolg, ebenso der Tagesausflug im vollbesetzten Bus an den Rhein.

Sehr erfolgreich waren die Züchter auch auf den Geflügelschauen in Bad Nauheim und Reichelsheim. Besonders erfolgreich war die Landesverbandsschau Hessen-Nassau in Alsfeld, wo Hermann Schuck, Bernd Findling und Thomas Müller den Titel des Hessenmeisters errangen. Durch den Ausbruch der Vogelgrippe im November und der damit auferlegten Stallpflicht war der Höhepunkt des Vereinsjahres die Kreisverbandsrassegeflügelschau die gerade noch so zur Durchführung kam. 57 Aussteller zeigten insgesamt 530 Tiere. Die Höchstnote Vorzüglich wurde 37mal vergeben was den hohen Zuchtstand im Kreisverband Wetterau widerspiegelte. Besonders erfreut waren die Ockstädter Züchter darüber, dass sie mit der besten Gesamtleistung den 1. Platz der Kreismeisterschaft erringen konnten. Müller dankte allen Mitgliedern für die großartige Hilfe beim Auf- und Abbau der Kreisverbandsschau.

Die Lokalschau Anfang Januar fiel dann leider der Vogelgrippe zum Opfer, was für alle sehr bedauerlich ist und ein sehr großes Ärgernis für die gesamte Rassegeflügelzucht darstellt. Der traditionelle Züchterabend wurde trotzdem gefeiert und war wieder hervorragend besucht.

Jugendleiterin Marina Müller berichtete mit großer Freude, dass die Jugendgruppe mittlerweile aus fünf Jugendlichen besteht, die sich für die Geflügelzucht und unseren Verein begeistern. Sie berichtete von verschiedenen Freizeitaktivitäten wie z.B. den Besuch des Freizeitparks Lochmühle. Sie lobte besonders den Einsatz bei den Vereinsaktivitäten wie das Grillfest, die Tierschau beim Herbstmarkt und die Kreisverbandsrassegeflügelschau. Sehr bedauerlich war allerdings, dass bedingt durch die Vogelgrippe unsere Jugendlichen kein einziges Mal ihre Tiere zur Schau stellen konnten.

Schließlich überreichte Sie den Jugendlichen noch das neue Vereinsshirt worüber sie sich sehr freuten.




















Marina Müller trug auch den Kassenbericht für den verhinderten Kassierer H.-J. Rehde vor. Dieser zeigte geordnete Verhältnisse was von den Kassenprüfern Peter Himmel und Uli Henritzi bestätigt wurde.

Anschließend wurden die Termine für das neue Vereinsjahr bekanntgegeben. Neben den Monatsversammlungen die jeweils am ersten Freitag im Monat (Ausnahme 03.08. Donnerstag) in der Bauernstube teils mit Fachvorträgen im Bürgerhaus stattfinden ist das Hoffest beim 1. Vors. auf den 19. August 2017 terminiert. Die Lokalschau mit Züchterabend wird am 06. + 07. Januar 2018 im Kath. Jugendheim ausgerichtet. Der Höhepunkt wird die 1200 Jahrfeier Ockstadts sein. Viele Veranstaltungen werden über das Jahr verteilt stattfinden. Der Geflügelzuchtverein wird am Festwochenende Ende August bei der Ausstellung von alten Handwerken eine mittelalterliche Schuhmacherei darstellen. Müller bat die Mitglieder sich aktiv an den Festivitäten zu beteiligen. Der 2. Vors. Dr. Heiko Schuck bedankte sich im Namen des Vorstands und aller Mitglieder bei Th. Müller für dessen Engagement für den Geflügelzuchtverein mit einem Präsent. Zum Schluß dankte Müller allen Vorstandsmitgliedern, Züchterfrauen und Zuchtfreunden für die geleisteten Arbeiten und tatkräftige Unterstützung im abgelaufenen Jahr und wünschte eine erfolgreiche Zucht- und Ausstellungsaison.
Jugendleiterin Marina Müller (mitte) überreichte die neuen Vereinsshirts
an die Jungzüchterinnen Emmely Schulz (links) und Clara Wolny.
26.3.2017 Ockstädter Geflügelzüchter zogen Jahresbilanz